Fünf Jahre später erfolgte der Höhepunkt einer eindrucksvollen Karriere: Mit Jänner 2004 avancierte Dr. Joklik zum Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG. Mit dem für ihn typischen Elan und Engagement nahm er seine Tätigkeit auf und und schloss während seiner Amtszeit zahlreiche Projekte ab, die das Unternehmen für die Herausforderungen der nächsten Jahre bestens positionieren.
- Im Energiebereich galt es beispielsweise wegen des Elektrizitätswirtschafts- und Organisationsgesetzes das Legal Unbundling zu verwirklichen. Zu diesem Zweck wurde die Wien Energie Stromnetz GmbH gegründet.
- Um dem immer wichtiger werdenden Umweltgedanken gerecht zu werden, eröffnete das Unternehmen im Jahr 2006 das in Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten betriebene Wald-Biomassekraftwerk Simmering.
- Einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz stellte die Gründung der Wien Energie Erdgas Mobil GmbH dar, die den Ausbau einer angemessenen Tankstelleninfrastruktur für mit Erdgas betriebene Autos vorantreibt.
- Nicht nur dem Umweltgedanken, sondern insbesondere auch der Versorgungssicherheit dient nicht zuletzt die Modernisierung des Blockes 1 im Kraftwerk Simmering.
- Im Verkehrsbereich zählen die Eröffnung der U1-Verlängerung bis Leopoldau im Jahr 2006 und jene des neuen U2-Abschnitts bis zum Ernst-Happel-Stadion zu den großen Meilensteinen unter Dr. Jokliks Amtszeit. Die Austragung der Fußball-EM im Jahr 2008 stellte bestimmt eine der medienwirksamsten Herausforderungen für die Wiener Linien dar. Die vorbildliche Bewältigung des enormen Fahrgastaufkommens während der Großveranstaltung unter ständiger Beobachtung der – auch ausländischen – Medien brachte dem Unternehmen große Anerkennung und der Stadt Wien positives Image von unbezahlbarem Wert ein.
Im konzernübergreifenden Bereich war Dr. Joklik insbesondere das Projekt „Unternehmenskultur“ ein großes Anliegen. Hier arbeitete man moderne Führungsgrundsätze aus, als weiteres Projekt wurde die „Integrierte MitarbeiterInnenentwicklung“ ins Leben gerufen. Neben dem Aufbau eines konzernweiten Risikomanagements startete auch das Projekt „Nachhaltigkeitsbericht“ erfolgreich. Fünf Leitsätze werden die nachhaltige Unternehmensführung garantieren. Ein wichtiges, mit dem Thema Nachhaltigkeit eng verbundenes Anliegen Dr. Jokliks war auch die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Mittelpunkt regelmäßiger Gesundheitsprojekte steht.