Vermögens- und Kapitalstruktur

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6. Vermögens- und Kapitalstruktur

Tabelle im Excel-Format

31.12.2007

31.12.2008


in Mio. EUR

in % der Bilanzsumme


in Mio. EUR

in % der Bilanzsumme

Anlagevermögen

10.257,2

88,0 

10.691,9

87,3

davon Sachanlagen

8.166,2

70,1 

8.450,2

69

Umlaufvermögen

909,9

7,8 

987,5

8,1

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

486,4

4,3 

567,7

4,6

Summe Aktiva

11.653,5

100 

12.247,2

100 

Eigenkapital

4.723,3

40,5 

4.908,9

40,1

Rückstellungen

2.520,2

21,6 

2.591,1

21,2

Verbindlichkeiten

1.044,2

9,0 

1.206,1

9,8

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

3.365,8

28,9 

3.541,0

28,9

Summe Passiva

11.653,5

100 

12.247,2

100 

Die Bilanzsumme des Wiener Stadtwerke-Konzerns stieg 2008 um rund 5,1 % auf 12.247,2 Mio. EUR. Bei einem Infrastrukturdienstleister bildet das Sachanlagevermögen den mit Abstand größten Aktivposten. Durch die vermehrte Investitionstätigkeit und unter Berücksichtigung der Abschreibungen ist das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2008 um 3,5 % auf 8.450,2 Mio. EUR angewachsen und entspricht 69 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen besteht zum größten Teil aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Mit einem Anteil von etwa 0,8 % (98,5 Mio. EUR) am gesamten Umlaufvermögen nehmen die Vorräte einen relativ unbedeutenden Stellenwert ein. Die liquiden Mittel, die sich aus Kassenbestand, Schecks und Bankguthaben zusammensetzen, stiegen im Berichtsjahr um rund 46,3 % auf 349,5 Mio. EUR.

Das Eigenkapital des Wiener Stadtwerke-Konzerns, der zu 100 % im Eigentum der Stadt Wien steht, konnte im Geschäftsjahr 2008 um 3,9 % auf rund 4.908,9 Mio. EUR ausgebaut werden. Der Wiener Stadtwerke-Konzern verfügt damit über eine Eigenkapitalquote von rund 40,1 %.

Die Rückstellungen bewegen sich mit 2.591,1 Mio. EUR und einem Anteil von 21,2 % am Gesamtkapital in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und entfallen zu einem großen Teil auf Pensionsrückstellungen. Aufgrund des sogenannten Zuweisungsgesetzes muss der Wiener Stadtwerke-Konzern der Gemeinde Wien die Pensionsaufwendungen für die ihm zugewiesenen MitarbeiterInnen ersetzen (Ausnahme: Wiener Linien). Somit besteht für den Wiener Stadtwerke-Konzern eine mittelbare Pensionsverpflichtung.

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