FINANZANGABEN IN MIO. EUR |
2007 |
2008 |
± |
± % |
|
Umsatzerlöse |
2.397,8 |
2.767,8 |
370 |
15,4 |
|
Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen |
49,5 |
49,8 |
0,3 |
0,6 |
|
Sonstige betriebliche Erträge |
551,4 |
566,4 |
15 |
2,7 |
|
Gesamtleistung |
2.998,7 |
3.384,0 |
385,3 |
12,8 |
|
Materialaufwand |
-1.211,0 |
-1.487,8 |
276,8 |
22,9 |
|
Personalaufwand |
-935,5 |
-954,8 |
19,3 |
2,1 |
|
Abschreibungen |
-462,3 |
-469,4 |
7,1 |
1,5 |
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-467,9 |
-498,1 |
30,2 |
6,5 |
|
Konzern-Betriebsergebnis |
-78,0 |
-26,1 |
51,9 |
66,5 |
|
Konzern-Finanzergebnis |
123,9 |
34,3 |
-89,6 |
-72,3 |
|
Konzern-EGT |
45,9 |
8,3 |
-37,7 |
-82,1 |
|
Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen |
50,0 |
9,6 |
-40,4 |
-80,8 |
|
Konzern-Bilanzgewinn |
48,3 |
42,1 |
-6,2 |
-12,8 |
Der Wiener Stadtwerke-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von 2.767,8 Mio. EUR. Diese lagen damit um 15,4 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Bei ansteigenden Abschreibungen sowie erhöhten Personal-, Material- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird ein negatives Konzern-Betriebsergebnis in Höhe von -26,1 Mio. EUR ausgewiesen – eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von -78 Mio. EUR, welche im Wesentlichen auf höhere Umsatzerlöse durch Preis- und Mengensteigerungen beim Strom sowie auf einen witterungsbedingten Anstieg der Wärmeerlöse zurückzuführen ist. Ebenso haben Frequenzsteigerungen und eine Tarifanpassung, die im Jahr 2007 erfolgt ist, im Verkehrsbereich höhere Erlöse eingebracht.
Das Finanzergebnis in Höhe von 34,3 Mio. EUR liegt trotz höherer Beteiligungserträge unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Wertpapiererträgen und einer spürbaren Wertberichtigung bei Wertpapieren als Folge der Auswirkungen der Finanzkrise.
Gruppensteuererträge verbessern das Ergebnis, sodass im Jahr 2008 ein Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 9,6 Mio. EUR ausgewiesen werden kann. Durch die Rücklagenbewegungen wurde das Jahresergebnis wie in den Jahren zuvor an den Bilanzgewinn der Wiener Stadtwerke Holding AG angepasst.
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